Wenn der Wasserdurchfluss im Heizkreislauf ungleichmäßig ist und manche Heizkörper nicht richtig warm werden, arbeitet die Heizungsanlage ineffizient. Das betrifft einen Großteil der Heizungssysteme in Deutschland. Der hydraulische Abgleich hilft dabei, unter Berücksichtigung der Größe und des Wärmebedarfs eines jeden Raums alle Komponenten der Heizungsanlage (Heizkörper, Thermostatventile, Heizungspumpe1 etc.) optimal aufeinander abzustimmen.
Erst mit einer hydraulisch abgeglichenen Anlage werden die Heizkörper mit der genau richtigen Menge Heizwasser versorgt und das Effizienzpotential der Heizungsanlage wird voll ausgeschöpft. In Kombination mit dem Austausch der alten Heizungspumpe ergeben sich enorme Einsparpotentiale.
Welche Vorteile bietet der hydraulische Abgleich?
Durch den Abgleich vermeidet man unnötige Heizenergie
Verbesserung des Wohnkomforts durch gleichmäßige Wärme in allen Räumen
Besonders in großen, neuen oder modernisierten Gebäuden können hohe Einsparungen erreicht werden
In Verbindung mit dem Austausch der Heizungspumpe ist der hydraulische Abgleich besonders effektiv
Rechtliche Vorgaben
Bei Neubauten oder erheblichen Eingriffen in bestehende Heizungsanlagen (etwa der Austausch der gesamten Anlage) ist der hydraulische Abgleich laut DIN 18380 (2016) Pflicht.
Für die Förderung von Maßnahmen zur Heizungsoptimierung im Rahmen der BEG ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs Voraussetzung.